Erste Projekte beim Treffen gefertigt – „Retreat Bag 2.0“

Nach einer Vorlage von Emmaline BAGS haben sich Martina und Marianne daran gemacht die Tasche mit Bügel zu nähen. Beide kamen zu unserem Treffen mit den bereits vorbereiteten Einzelteilen. Die Zuschneidearbeiten waren also schon erledigt.

Wie gut, denn beim Treffen gab es viel zu erzählen. Marion stellte lustigerweise fest, dass es bisher kein Maschinengeratter gab! Also los, nähen! Na ja, zunächst ein Käffchen. Aber dann…..

Martinas Tasche wurde fertig! Ein tolles Teil!!!!

Hannelore und Marion arbeiteten an anderen Projekten. Hannelore nähte mit der Hand und Marion nähte ein Utensilo.

Marianne kam auch gut voran, musste aber am Sonntag noch “ nachsitzen.“
Hier das Ergebnis:

Wir trafen uns wieder…….

JA, heute haben wir uns wieder in der Gruppe getroffen! SUPER, sich direkt mit den anderen Patchworkerinen auszutauschen. 🙂

Unser Arbeitsraum wurde entprechend der gegenärtig gültigen Bedingungen vorbereitet. NÄHE, mit Abstand ist die Devise! Trotz 35 Grad Sommer außerhalb der Pfarrscheune, hatten wir im Lehmbau sehr angenehme Arbeitstemperaturen!

Was ist Patchwork ?

Was ist Patchwork  und  Quilting?

Entstehung und Geschichte

Patchwork ist ein englischer Begriff und bedeutet Flickarbeit.

Die ersten Patchworkarbeiten entstanden vor über 3000 Jahren in Ägypten. Von Ägypten gelangte die Patchworktechnik nach Japan und China und von dort , im 11.Jahrhundert, durch Kreuzfahrer nach Europa.

Patchwork wurde aus abgetragenen Kleidungsstücken gefertigt. Viele kleine Stoffstücke wurden aneinander genäht. Auf diesem Weg entstanden Decken,Taschen, Wandbehänge,Kissen und Kleidung.

Die vielfältige Patchworktradition wurde durch Siedlerfrauen , insbesondere den „Amish People“ begründet.

Es entstanden viele klassische Patchworkmuster; z.B. Log Cabin,Jacob’Ladder,Dutchman’s Puzzle,Lancaster Rose,Double Wedding Ring,Starflower. Die Muster wurden von einer Generation zur nächsten weitergereicht .

Diese traditionellen Muster werden heute noch nachgearbeitet.

Damals bildeten sich Quiltgruppen, die gemeinsam an einem großen Quiltrahmen arbeiteten. Sie hatten eine wichtige soziale Funktion; so wurden Informationen ausgetauscht und neue Techniken und Muster weitergegeben.

Das diese Tradition bis zum heutigen Tag erhalten blieb , ist in erster Linie den Amish People zu verdanken. Sie leben  bis heute ohne Elektrizität und nähen somit alles per Hand.

Viele Patchworkerinnen, so auch die „Scheunenquilterinnen“ pflegen die traditionelle Arbeitsweise, nähen und quilten per Hand.

Was ist nun Patchwork ?

Patchwork besteht aus drei Textilschichten:

       der Patchworkoberseite mit dem Muster

       der Füllung (Vlies)

       der Rückseite

Damit sich die einzelnen Lagen beim Gebrauch oder Waschen nicht verschieben können, werden sie gequiltet. (gesteppt)

Traditionell wurde mit der Hand gequiltet, dabei entstanden und entstehen kunstvolle Muster.

Seit einigen Jahren ist Patchwork eine textile Kunstart der Innenausstattung. Es gibt heute keine Grenzen mehr in der kreativen Ausübung dieses schönen Kunsthandwerks.

Ob mit der Hand oder Maschine gearbeitet wird, jede Arbeit ist ein Unikat.

Unsere aktuellen Projekte

“ Die besondere Kurstasche „

Äußere Taschenteil und Innentasche

In der Zwischenzeit ist die erste „Kurstasche“ von Dagmar fertig geworden. Stolz wird Dagmar diese nun am Wochenende ihren Hamburger Patchworkfreundinnen präsentieren. Besonders Marianne freut sich darüber, dass dieses Projekt ohne einen gesonderten Kurs funktioniert hat.